Daniel Lauber | Photography

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und was kommt dann ? Das Nicht-Projekt

Natascha @ Loved and Lost

Natascha @ Loved and Lost

Die letzen 1,5 Jahre habe ich damit verbracht die Bilder für "Loved and Lost" zu erstellen. Zunächst ohne definiertes Ziel, später wurde dann klar das es in einem Buch enden wird.

Ich habe viel Zeit damit verbracht das ganze in Form zu bringen und bin - um ehrlich zu sein - bis kurz vor Schluß nie an dem Punkt gewesen zu sagen "so und nicht anders". Erst als der Abgabetermin für den Verlag und Druckerei fest stand fing ich an zu schwitzen und das ganze abzurunden und es wurde klar: zum Glück hatte ich die Bilder die ich brauchte. 

Und jetzt ? Das Buch ist fertig. Veröffentlicht, die Vernissage erfolgreich über die Bühne gebracht und das Projekt fotografisch offiziell beendet. 

und was kommt dann ? 

Schon einige Tage vor der Ausstellung habe ich mich gefragt: was mache ich denn danach ? War aber noch zu abgelenkt von den Vorbereitungen der Ausstellung um mir ernsthaft Gedanken zu machen was ich danach Anfange. 

So weitermachen machte für mich keinen Sinn. Das Projekt ist abgeschlossen. Ich suche was neues. Einige Themen vielen mir ein. Aber entweder scheiterte es bereits beim Durchspielen der Ideen an der Realisierungsmöglichkeit oder das "Projekt" war einfach nicht schlüssig. 

dann war er da - der Geistesblitz

ernsthaft. Mir hat die Arbeit an Loved and Lost und die Erstellung des Buches, das Planen der Ausstellungen alles drumherum so viel Spaß gemacht, das ich irgendwann wieder gerne ein Buch veröffentlichen würde und wieder Ausstellen möchte. Das wird sicherlich auch ein Ziel bleiben. Aber nicht ohne Konzept und Idee an etwas das mir Freude bereitet. Also warum übers Knie brechen. 

Einen Gang runter schalten. Fotografieren wieder geniessen lernen. Neues ausprobieren. Komfortzonen verlassen. 

Der Entschluss steht: Das Konzept ist es kein Konzept zu haben. Ich vertraue darauf das mir irgendwann etwas einfällt - und dann werde ich da sein. Und mit Spaß und Freude daran arbeiten. 

Bis dahin geniesse ich die fotografische Freiheit. So einfach das ich darauf hätte auch eher kommen können

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